WIR FINDEN, ENTWICKELN, STEUERN IMMOBILIEN UND INVESTMENTS MIT ZUKUNFTSGERICHTETEM BLICK IM SINNE UNSERER KUNDEN

Wir verstehen die Kunst des Handelns
Die jahrzehntelange Erfahrung, die Nähe zu Immobilienmärkten und die enge Vernetzung ermöglichen es uns, Immobilienchancen aufzudecken und in der richtigen Marktphase schnell umzusetzen.
Wir ermöglichen individuelle Investmentlösungen
Institutionellen Investoren steht das komplette Wissen rund um Strukturierung, Produktentwicklung, Immobilienmanagement und Marktentwicklung zur Verfügung, um für sie passende Investmentlösungen zu entwickeln und langfristig zu betreuen.
Wir engagieren uns für Ihre Immobilien
Mit unseren Experten aus den Bereichen Asset und Property Management, Vermietung und Projektentwicklung betreuen wir Immobilien ganzheitlich und verstehen sie bis ins kleinste Detail. Mit zehn Standorten in Europa sind wir jederzeit nah an den Immobilien.
Wir nehmen die Herausforderungen der Zukunft an. Das frühzeitige Erkennen von Marktveränderungen, die Umsetzung von regulatorischen Anforderungen und zukunftsgerichtetes digitales Management sind Teil unserer Unternehmensphilosophie.
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"Das Büro hast Zukunft": Gastbeitrag aus der Immobilienzeitung

Das Büro hat Zukunft

Hamburg, 24. Juli 2020 – Der befürchtete Nachfrageeinbruch im Büromarktsektor wird ausbleiben. Zu erwarten ist aber eine beschleunigte Transformation, glaubt Hans-Joachim Lehmann, Geschäftsführer der Warburg-HIH Invest.

Die Rezession, die wir gerade erleben, ist aus unserer Sicht nicht langfristig einschneidend für den Bürosektor. Denn die Corona-Krise trifft auf einen robusten Büroimmobilienmarkt mit historisch niedrigen Leerstandsquoten und einer geringen Produktpipeline. Gleichwohl hat die Pandemie einen weitreichenden Effekt auf die Bürowelt, denn sie wird die Verschiebung der Flächennutzung beschleunigen. Die Frage ist nicht, ob wir die Büros weiterhin benötigen, die Frage ist vielmehr, wie die Büros beschaffen sein müssen, damit sie zukunftsfähig bleiben. Die Arbeitswelt der Zukunft ist damit das zentrale Thema auf den Büroimmobilienmärkten. Als wichtige Treiber sehen wir die zunehmenden Change-Prozesse in den Betrieben und die sich wandelnden Unternehmenskulturen. Die Meinungslandschaft zeigt sich noch uneinig, wie stark sich beispielsweise das Arbeiten von zu Hause etabliert. Und ob das am Ende für mehr oder weniger Bedarf an Büroflächen sorgen wird. Jedoch scheint schon ausgemacht, dass Einzelbüros und Großraumflächen in der bisher gewohnten Form deutlich an Attraktivität verlieren werden.

Altbekannte Büroraumkonzepte erfüllen die an sie gestellten Erwartungen heute oftmals nicht mehr. Dort etwa, wo im Großraumbüro soziale Isolation herrscht und Mitarbeiter Noise-Cancelling-Kopfhörer tragen, niemand miteinander redet und alle nur chatten und E-Mails schreiben, verwundert es nicht, wenn ein gut ausgestatteter Homeoffice-Arbeitsplatz um Sehnsuchtsort wird. Wenn aber von Unternehmen. Wenn aber von Unternehmen sinnstiftende Kollaboration gewünscht wird, wenn es um aktiven Austausch geht, wenn Kreativität und die Verbundenheit der Mitarbeiter untereinander gefördert werden sollen, dann ist ein zukunftsfähig gestaltetes Büro der ultimative „place to be“.

An den Bürovermietungsmärkten macht sich die Nachfrage nach neuen und flexiblen Nutzungskonzepten bemerkbar. Auf der Wunschliste stehen moderne Raumlösungen mit innovativ gestalteten Arbeits- und Konferenzbereichen ebenso wie wohnlich konzipierte Ruhezonen und Pausenflächen. Als Trend ist deutlich erkennbar, dass Büroflächen mit Wohlfühlfaktor gebaut werden –ob für den Großmieter oder das Multi-Tenant-Office. Diese Verschiebung in der Flächennutzung erhält durch die Corona-Krise einen kräftigen Schub, sowohl im Neubau als auch in der Bestandsentwicklung. Der Büroflächenbedarf wird kaum sinken, nur die Bürofläche selbst wird sich stark verändern –sagen wir ruhig: Sie wird sich neu erfinden.



Warburg-HIH Invest setzt Nachhaltigkeitsstrategie mit Smart Meter Rollout weiter um

Warburg-HIH Invest setzt Nachhaltigkeitsstrategie mit Smart Meter Rollout weiter um

  • Energieverbrauch der Immobilien ist künftig in Echtzeit messbar
  • Warburg-HIH Invest hat Westbridge mit Smart Meter Rollout für das Deutschland-Portfolio beauftragt
  • Energieeinkauf erfolgt aus erneuerbaren Energiequellen
  • Nachhaltigkeit ist Bestandteil des ganzheitlichen Investitionsprozesses

Hamburg, 9. Juli 2020 – Die Warburg-HIH Invest Real Estate (Warburg-HIH Invest) verfolgt konsequent die Umsetzung ihres Nachhaltigkeitsprogramms. „Unser Ziel ist die weitmöglichste ressourcen- und energieschonende Bewirtschaftung unserer Immobilienportfolien. Wir nutzen stringent Gestaltungsmöglichkeiten, um Auswirkungen auf die Umwelt zu optimieren und sozialen Komponenten Rechnung zu tragen“, erklärt Söhnke Erichsen, Head of Corporate Management und Leiter ESG der Warburg-HIH Invest.

Nachhaltigkeit ist Bestandteil des ganzheitlichen Investmentprozesses der Warburg-HIH Invest. Dazu zählen bspw. eine obligatorische Environmental Due Diligence im Ankaufsprozess, der nachhaltige Energieeinkauf und der Einsatz von Mietverträgen mit Nachhaltigkeitsklauseln – sogenannte Green Leases.

Die Digitalisierung des Messstellenbetriebs ist ein weiteres wesentliches Element der ESG-Strategie, für das die Warburg-HIH Invest den Betriebskostenspezialist Westbridge beauftragt hat. Westbridge stattet das deutsche Teilportfolio der Warburg-HIH Invest mit intelligenten Messsystemen aus. Der sogenannte Smart Meter Rollout wird dabei an Strom- und Gaslieferstellen von insgesamt 139 Objekten durchgeführt. Das Portfolio umfasst überwiegend Gewerbeobjekte mit einer Gesamtmietfläche von mehr als einer Million Quadratmeter und einem Volumen von sechs Milliarden Euro.

„Die flächendeckende Optimierung der Energieverbräuche unserer Immobilien und die Erhebung lückenloser Gebäudedaten sind für uns ein wichtiger Schritt zur erfolgreichen Umsetzung unserer ESGStrategie“, sagt Alexander Eggert, Geschäftsführer der Warburg-HIH Invest. Neben der Einführung von Smart Meter stellt die Warburg-HIH Invest ihr Portfolio derzeit sukzessive auf die Versorgung mit Ökostrom und -gas um.

Im Rahmen der Mandatierung begleitet Westbridge den gesamten Prozess und implementiert ein einheitliches und digitales Energiemanagementsystem für die 139 Objekte. Somit kann die Warburg-HIH Invest künftig den Energieverbrauch aller Immobilien detailliert in Echtzeit überwachen und unerwartete Mehrverbräuche direkt identifizieren. „Nach einer Portfolioanalyse haben wir sämtliche Daten der 2/3 Energieversorgung erhoben und Einsparpotenziale offengelegt. Jetzt geht es darum, passgenaue Maßnahmen für eine deutliche Reduzierung des Carbon Footprints der Immobilien umzusetzen“, sagt Rüdiger Salzmann, Geschäftsführer von Westbridge.

Smart Metering beschreibt einen zentralen Teil der Digitalisierung der bundesweiten Zählerinfrastruktur. Bis zum Jahr 2032 sollen intelligente Messeinrichtungen (Smart Meter) die bestehenden Zähler in allen deutschen Haushalten ersetzen. Rund 1,9 Millionen Letztverbraucher sind von dem verpflichtenden Austausch der mechanischen Zähler betroffen.

„Unser Ziel ist die weitmöglichste ressourcen- und energieschonende Bewirtschaftung unserer Immobilienportfolien. Wir nutzen stringent Gestaltungsmöglichkeiten, um Auswirkungen auf die Umwelt zu optimieren und sozialen Komponenten Rechnung zu tragen.“

Söhnke Erichsen, Head of Corporate Management und Leiter ESG
Warburg HIH Invest

„Die flächendeckende Optimierung der Energieverbräuche unserer Immobilien und die Erhebung lückenloser Gebäudedaten sind für uns ein wichtiger Schritt zur erfolgreichen Umsetzung unserer ESG-Strategie.“

Alexander Eggert, Geschäftsführer
Warburg HIH Invest

„Nach einer Portfolioanalyse haben wir sämtliche Daten der Energieversorgung erhoben und Einsparpotenziale offengelegt. Jetzt geht es darum, passgenaue Maßnahmen für eine deutliche Reduzierung des Carbon Footprints der Immobilien umzusetzen.“

Rüdiger Salzmann, Geschäftsführer
Westbridge



Institutionelle Investoren rechnen langfristig mit höheren Renditen aufgrund ESG-Kriterien

Institutionelle Investoren rechnen langfristig mit höheren Renditen aufgrund ESG-Kriterien

  • Warburg-HIH Invest hat rund 100 institutionelle Anleger zum Thema Nachhaltigkeit befragt
  • Viele institutionelle Anleger befinden sich noch in der Implementierungsphase der ESG- Kriterien
  • Erhöhter Beratungsbedarf bei Anlegern insbesondere zu ESG-Reporting

Hamburg, 2. Juli 2020 – Die Mehrheit der institutionellen Anleger (51 Prozent) rechnet mit langfristig höheren Immobilienrenditen, wenn bei Investitionsentscheidungen ESG-Kriterien berücksichtigt werden. Das ist das zentrale Ergebnis einer Umfrage, die die Warburg-HIH Invest Real Estate (Warburg-HIH Invest) unter rund 100 Teilnehmern durchgeführt hat. 11 Prozent der Befragten würden sogar eine um 0,2 Prozentpunkte geringere Rendite in Kauf nehmen, um ESG-Kriterien zu erfüllen. Rund 70 Prozent halten ESG-Kriterien bei Investmentscheidungen für relevant bzw. wollen diese zeitnah einführen. Ein Großteil der institutionellen Anleger befindet sich hier allerdings noch in der Implementierungsphase. Rund 55 Prozent planen, erst mittelfristig diese Kriterien einzuführen. Dagegen wollen nur 13 Prozent keine Nachhaltigkeitskriterien einführen.

„Institutionelle Anleger beschäftigen sich intensiv mit dem Thema ESG. Die Umfrage bestätigt unsere Wahrnehmung aus vielen Gesprächen mit unseren Kunden. Grundsätzlich stehen die meisten Investoren dem Thema sehr aufgeschlossen gegenüber: Sie suchen nach Partnern, die ESG-Kriterien langfristig in Investmentstrategien implementieren und sie auch professionell beraten können. Das bestätigt auch, dass die Mehrheit der Umfrageteilnehmer langfristig mit höheren Renditen aufgrund der ESG-Kriterien rechnet“, sagt Alexander Eggert, Geschäftsführer der Warburg-HIH Invest.

Derzeit nutzen nur knapp 20 Prozent der Befragten bereits inhouse definierte ESG-Kriterien bei Investmententscheidungen. Ein weiteres Viertel der befragten Investoren ist gerade dabei, diese intern zu erarbeiten. Rund 55 Prozent nutzen externe Ratings, um die Nachhaltigkeit von Investments zu bewerten.

Mit den ESG-Kriterien bei Investmententscheidungen ist das Reporting der Nachhaltigkeitskriterien eng verknüpft. Rund 40 Prozent der Investoren veröffentlichen bereits einen Nachhaltigkeitsbericht bzw. dieser ist in dem Geschäftsbericht integriert. Rund 20 Prozent planen einen Nachhaltigkeitsbericht einzuführen. Keine Veröffentlichungen nehmen 34 Prozent der Befragten vor und haben dies auch nicht mittelfristig in Planung.

Erhöhter Beratungsbedarf bei institutionellen Investoren Knapp 70 Prozent der Befragten wünschen sich Beratung zum Thema ESG. Institutionelle Investoren benötigen laut eigener Angabe vor allem beim Reporting von ESG-Kriterien (25 Prozent) und der Messung der Nachhaltigkeit von Portfolien/Fonds (23 Prozent) Unterstützung von externer Seite. Der Beratungsbedarf wird sich aufgrund der zunehmenden Regulierungsdichte noch weiter erhöhen, unter anderem durch die geplante Taxonomie-Verordnung der Europäischen Union. Rund 53 Prozent der Umfrageteilnehmer bereiten sich anhand der verfügbaren Informationen auf die geplante Taxonomie-Verordnung vor. Knapp ein Drittel möchte dagegen erst das Ende des Gesetzgebungsprozesses abwarten.

„Mit dieser Umfrage haben wir einen guten Überblick über den aktuellen Stand der Umsetzung von Nachhaltigkeitskriterien gewinnen können. Wir sehen hier noch einen großen Beratungsbedarf, solange es keine einheitlichen Standards bzw. keine neue Regulierung von staatlicher Seite gibt“, sagt Alexander Eggert.

„ Die Umfrage wurde unter 101 institutionellen Anlegern durchgeführt. 25 Prozent der Umfrageteilnehmer verwalten ein Immobilienvermögen von über einer Milliarde Euro.

„Institutionelle Anleger beschäftigen sich intensiv mit dem Thema ESG. Die Umfrage bestätigt unsere Wahrnehmung aus vielen Gesprächen mit unseren Kunden. Grundsätzlich stehen die meisten Investoren dem Thema sehr aufgeschlossen gegenüber und sehen es als sinnvoll an. Das bestätigt auch, dass die Mehrheit der Umfrageteilnehmer langfristig mit höheren Renditen aufgrund der ESG-Kriterien rechnet.“ „Mit dieser Umfrage haben wir einen guten Überblick über den aktuellen Stand der Umsetzung von Nachhaltigkeitskriterien gewinnen können. Wir sehen hier noch einen großen Beratungsbedarf, solange es keine einheitlichen Standards bzw. keine neue Regulierung von staatlicher Seite gibt.“

Alexander Eggert, Geschäftsführer
Warburg-HIH Invest